Eine Übersicht von mir häufig gestellten Fragen zu den ÜBERSCHRIFTEN. Hast du Fragen zur App?

Was möchtest du mit den ÜBERSCHRIFTEN bezwecken?

Den Hauptzweck sehe ich darin, Wörter und Ideen nahe zu dir zu bringen. Mein Fokus liegt dabei ganz bewusst darauf, Vorurteile, Ideale und Werte in Frage zu stellen. Die ÜBERSCHRIFTEN zielen deshalb nicht auf „Wohlfühlen“ und Selbstakzeptanz im Vordergrund ab, sondern eher auf eine kritische Betrachtung von dir selbst und anderen auf persönlicher Ebene und damit einhergehender Veränderung.

Sie haben den Anspruch, als Überschrift für eine Handlungs- oder Reflexionsanleitung unterstützend oder als Gegenfrage zu dienen — entsprechend ihrer Kürze sind sie allerdings manchmal Verallgemeinerungen, Vereinfachungen oder bewusste Übertreibungen, um einen Punkt klar zu machen, oder stehen in einem Kontext. Den meisten ÜBERSCHRIFTEN stimme ich zu, andere sehe ich für mich selbst als zu hinterfragende Erinnerung. Im Zweifelsfall: Frag nach.

Sind die ÜBERSCHRIFTEN von dir?

Die ÜBERSCHRIFTEN entstehen aus Notizen, Gesprächsnotizen und Beobachtungen von mir, die ich dann vor meinem persönlichen Hintergrund zu einer ÜBERSCHRIFT ausarbeite. Sie sind in erster Linie psychologische, sozialpsychologische und soziologische Erkenntnisse — empirisch, historisch und soziokulturell fundiert, und lassen sich in der Regel mit entsprechenden Quellen kritisch vergleichen.

Auch wenn ich also ruhigen Gewissens sagen kann, dass ich sie erarbeitet habe, sind mit Sicherheit einige dabei, die ich an anderer Stelle aufgeschnappt habe oder es in anderer Form schon so gibt. Falls du solch eine findest, ganz besonders, wenn sie unmittelbar ein Zitat darstellt, dann lass es mich bitte wissen.

Wie viele ÜBERSCHRIFTEN gibt es?

Mit Stand 23. Oktober 2021 gibt es 1044 veröffentlichte ÜBERSCHRIFTEN.

Darf ich die ÜBERSCHRIFTEN selbst verwenden?

Selbstverständlich kannst du die Textpassagen frei und ohne Rückmeldung benutzen. In meiner Darstellung kannst du sie in deinen nicht-kommerziellen und künstlerischen Projekten ebenfalls sehr gerne verarbeiten. Da meine Darstellung allerdings dem Urheberrecht unterliegt, würde ich es gerne sehen, wenn du mich bei einer öffentlichen Nutzung davon als ursprünglichen Künstler nennst, verlinkst oder als Repost von markierst.

Mit wem arbeitest du zusammen?

Die ÜBERSCHRIFTEN formuliere, gestalte und entwerfe ich, und führe die Installationen selbst durch. Für persönliche Transformationsarbeit arbeite ich mit Daniel Scherer von Social Defense zusammen, für die Umsetzung in Unternehmen mit Tim Bohlen von MINDACT CC.

Bietest du psychologische Beratungen an?

Nein. Wenn du dich aktuell in einer psychischen Krise befindest, dann ruf bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 an, oder wende dich an die Telefonseelsorge. Wenn du dabei Unterstützung brauchst, dann helfe ich dir selbstverständlich gerne.

Hast du Buchempfehlungen?

Für einen kleinen Rundumschlag und als Einstieg in Persönlichkeits- und Wertentwicklung empfehle ich gerne diese zehn Bücher hier:

  1. Als Einführung in Psychologie und psychologische Theorien an sich: „Big Ideas. Das Psychologie-Buch: Wichtige Theorien einfach erklärt“ von Catherine Collin et al.
  2. Zur Einführung in die Soziologie und als eine Art Werkzeugkasten: „Soziologie verstehen“ von Thomas Kron und Christina Laut.
  3. Über unser Denken und die Fallstricke dabei: „Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman.
  4. Eine Einführung in Entdecken und (Wiederer-)lernen: „Think Again“ von Adam Grant — wir wissen so oft nicht, was wir nicht wissen.
  5. Eine Einführung in mentale Modelle: „The Great Mental Models: General Thinking Concepts“ von Farnam Street / Shane Parrish.
  6. Bedürfnisse und Kommunikation: „Die neue Gewaltfreie Kommunikation: Empathie und Eigenverantwortung ohne Selbstzensur“ von Markus Fischer.
  7. „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie — so oft verkauft, so selten gelesen.
  8. Strukturaufstellungen: „Ganz im Gegenteil“ von Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer.
  9. Zum Thema Beruf und Erfolg: „Barking Up the Wrong Tree“ von Eric Barker.
  10. Das meiner Meinung nach beste Buch zur Selbstreflexion: „Meditations“ von Marcus Aurelius (in der Übersetzung von Gregory Hays).

Was ist das manchmal mit dem „jemand, die“?

Das ist meine deutsche Version des „singular they“ — die stilistische Freiheit nehme ich mir. Wenn ich’s wie jeder andere machen würde, würde ich ja auch nur dasselbe Ergebnis bekommen, statt einen konstruktiven Vorschlag gemacht zu haben, oder?

Ich hätte doch noch eine Frage…

Her damit! Kontaktiere mich gerne.